Wie unterscheidet man übrigens, was Spirituell ist und was ein anrufen Gottes ist in Jesus Namen?

von Elisabeth Lantman

Wie unterscheidet man übrigens, was Spirituell ist und was ein anrufen Gottes ist in Jesus Namen?
Der Name der Gemeinden, die ich angetroffen habe auf dem Niveau von Gruppen, die Gaben und sich selbst Vergötterung, und niemals sich wirklich prüfen (“wir sind nicht krank”, ) tragen auch das Jesus Freaks-Zeichen. Einige Gruppen schaffen nicht einmal eine Entstehung. Man untersuche mal ein Entstehungswollen und eine Tatsächliche Entstandene Gemeinde. Dazu braucht man nur auf die Seiten vonhttp://www.Jesusfreaks.de gehen und die Liste unter Gemeinden anschauen.
Celle, Hamburg, Gemeinden im oberen Norden verenden oder kommen nicht mehr neu ins Entstehen. Andere, wie Hannover entfernten sich von der Basis und tragen einen neuen Namen. Man durfte in der Vergangenheit in vielen Gemeinden eine Zerstörung feststellen, aber Warum? Vielleicht auch deshalb, weil man nicht in der Einfachheit des Vollbrachten Werkes Christi geblieben ist, sich damit beschäftigt hat und warten konnte, das er !  die Gemeinde führt.
Leider ist es so: „Fakt ist, dass man immer mehr mit dem Anspruch neuer und besonderer Vollmacht konfrontiert wird“ So heißt nicht umsonst das Buch von Bill Johnson

„Neues Denken – neue Vollmacht“. Warum lesen wir nicht wieder die Bibel. Oder mindestens: John Bunyan; Die Pilgereise?

Was ich damit sagen will: Der Geist der Verwirrung ist aktiv in den Gemeinden anzutreffen, wo man es nicht vermutet.
Einen starken Aufklärungsbeitrag bietet
oma elisa

Beleuchtet: Neue 95 Thesen / Aufruhr in der EKD?

Ihre 95 neuen Thesen sollen auf „Missstände“ in der EKD aufmerksam machen.www.bekenntnis95.wordpress.com
 Mit ihrem  Projekt wollen fünf Krelinger (GRZ-Krelingen.de) Vorstudenten auf „Mißstände“ in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) aufmerksam machen, die 95 Thesen des Reformators Martin Luther (1483–1546) umgeschrieben und an die aktuelle Situation angepasst. Einer der Initiatoren, Tobias Kolb (Krelingen), : „Die Erlösungsbedürftigkeit des Menschen werde nicht mehr gepredigt, die an den theologischen Fakultäten gelehrten Inhalte seien häufig säkularisiert. Der Sühnetod Jesu und die leibliche Auferstehung würden von manchen Dozenten geleugnet. Insgesamt gebe es die Tendenz, auf christliche Grundbotschaften zu verzichten. Über Themen wie Sünde und Schuld werde nur ungern gesprochen. Vor diesem Hintergrund sehen die Initiatoren ihre Thesen als einen Diskussionsbeitrag, „in dem wir nach bestem Wissen und Gewissen um die Wahrheit ringen“.

Beleuchtet: Einige von den 95 Thesen der Krelinger Vorstudenten

These 12 ist bemerkenswert:

Ursprünglich wurde den Menschen das Heil nicht vor, sondern nach ihrer Bekehrung zugesprochen, gleichsam als Vergewisserung ihrer Gotteskindschaft.
. .spielt auf die Gegenwärtige Verkündigung an. hat aber noch einen Aspekt.
Gotteskindschaft findet auf Erden statt!

These  18 besagt, das man Jesus Christus begegnen muss, das Vernunft und Schriftwissen nicht reicht!

Offensichtlich ist es auch, dass weder durch Vernunft- noch Schriftgründe erwiesen werden kann, dass Menschen sich außerhalb des Zustandes befinden können, in dem sie auf die vor Gott gültige Sühne durch das Opferblut Jesu Christi – als dem ‚Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt‘ – angewiesen wären (Johannes 1,29).

. .These 37 beschreibt, das ein aus Gottgeborener den ganzen Christus hat. („Wahre Christen“ ist ein menschlicher superlativ. Den findet man nicht in der Bibel):

Jeder wahre Christ, sei er lebendig oder tot, hat Anteil an allen Gütern und Verheißungen Christi, von Gott ihm im Glauben durch Taufe und Wiedergeburt zugesprochen.

. .These 41 macht vielen christen zu schaffen, wenn man einen Ratschlag Salomon beachten will, ohne vom Kreuz Christi her zu kommen.

Nur mit Vorsicht und gemäß biblischer Zuordnung darf die Heiligung der Christen durch Werke der Liebe gepredigt werden, damit die Zuhörer nicht fälschlicherweise meinen, auch auf dem Weg „guter Werke“ könnte man vor Gott gerecht werden (Epheser 2,8-10).

. .These 66 lässt mich fragen; Welche Gemeinde Christi ist gemeint? Die aus der Bibel, oder eben die Irdische. Das ist nicht klar definiert! Die Himml. Gemeinde Christi kann nie mit dem wasser geistl todes zugeschüttet werden.

Der Heilspluralismus ist der Eimer, mit dem man das Wasser des geistlichen Todes in das Schiff der Gemeinde Christi schüttet.

. .These 74 spricht gegen Gabenorientiertes Christsein in der Kirche. Gut so! Es sollte nämlich KreuzChristiorientiert sein!

so trifft noch vielmehr diejenigen das Gericht Gottes, die unter dem Vorwand der christlichen Verkündigung und der Aufbietung der Geistesgaben sich selbst bereichern, wobei sie die heilige Liebe und Wahrheit gegen Sensationslust, effekthascherisches Ansehen und Wunderglaube eintauschen (Matthäus 7,15-23; Matthäus 12,38-40).
. .

Nächste These (86) spricht mich besonders an:(Gegen Ökomene)

Warum verkauft die EKD, die heute geistlich ärmer erscheint als manche ihrer Geschwisterkirchen, ihre Glaubensgrundlagen für ein Linsengericht der weltlichen Anerkennung und des unchristlichen Ansehens und verrät damit die eigene Basis, indem sie die Ökumene der Weltreligionen verkündet?

WAS STAND BEI LUTHER?

Bei ihm ging es um die Verweltlichte Kirche

Die katholische Kirche war um 1500 sehr verweltlicht. Der Papst und die Bischöfe lebten wie weltliche Fürsten in Prunk und Pracht. Kirchenämter wurden verkauft, um Geld in die Kassen zu bringen.

Beliebt im Volk war der Kauf von Ablassbriefen. Man zahlte Geld, zum Beispiel an denAblassprediger Tetzel, und wurde damit von seinen Sünden freigesprochen. Die Gläubigen wollten sich so die Höllenstrafen im Jenseits verkürzen oder ersparen. Mit dem Geld wurde dann zum Beispiel der Bau des Petersdoms in Rom finanziert. Der Handel mit solchen Ablassbriefen hatte stark zugenommen.

Oktober 1517 veröffentlichte Luther 95 Thesen gegen die Missstände in der katholischen Kirche. Eine These ist eine Behauptung. Luther soll seine Behauptungen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg genagelt haben – so zumindest will es die Überlieferung.
  1. wer-nimmt-den-sohn- ?
  2. selber Wahrheit sein
  3. Alle Menschen kommen in die Hölle
  4. christentum-kulturelle-ausformungen

Bekenntnis95 ~Bemerkenswerte Seite im Netz

Eine neue sEITE IST IM nETZ. Und dort scheint viel Arbeit drin zu stecken.

Bekenntnis95

Die 95 Thesen Martin Luthers umgeschrieben auf Johannes 14,6

95 Thesen für heute – Ein Geburtstagsgeschenk für unsere Kirche

  1. Da unser Herr und Meister Jesus Christus spricht: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich“(Johannes 14,6), hat er gewollt, dass alle Menschen allein durch Christi Sühnetod und den Glauben an Ihn gerettet werden (Johannes 3,16).
  2. Dieses Wort kann nicht im Sinne einer allgemeinen Religiosität – d.h. einem Glauben an eine höhere Macht, die durch irgendeine Religion oder Weltanschauung geprägt wird – verstanden werden.
  3. Es bezieht sich nicht auf eine willkürliche Spiritualität oder Frömmigkeit, ja, eine solche wäre keine christliche, wenn sie nicht durch den Glauben an den Sühnetod Jesu Christi gewirkt worden wäre.
  4. Daher bleiben die Sündhaftigkeit des Menschen und der Zorn Gottes gegen jeden Menschen so lange bestehen, bis dieser zur wahren Herzensbuße gelangt ist, also bis zum Eingang in den Leib Christi durch Gnade und Glauben (Johannes 3,36; Kolosser 1,18-23).
  5. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und andere christliche Kirchen dürfen nicht die Notwendigkeit der Buße für unnötig erklären und ebenso wenig den Aufruf zur Buße auf Grund eigener, tragisch zu nennender Entscheidungen und kirchlicher Satzungen verschweigen.
  6. Keine Kirche kann eine Schuld oder Sünde erlassen oder vergeben, es sei denn, dass sie diese von Christi Sühnetod her als erlassen und vergeben erklärt und bezeugt. Natürlich sollte sie deshalb stets das Evangelium von der Vergebung der Sünden verkündigen; wenn sie diesen Dienst missachtet, bleibt die Schuld bei den Menschen, denen sie es verschwiegen hat, ganz und gar bestehen (Matthäus 28,18-20; Matthäus 18,18; Johannes 20,23).
  7. Gott erlässt überhaupt keinem die Schuld, ohne ihn zugleich demütig in allem dem wahren Hohepriester Jesus Christus zu unterstellen (Hebräer 7,17; Hebräer 4,14-5,9).
  8. Die göttlichen Bestimmungen über Jesus als die Wahrheit sind für die Lebenden und Sterbenden heilsverbindlich; ihnen darf demgemäß nichts anderes verkündigt werden, da es dann ein falsches, ein „anderes Evangelium“ wäre, was diesen keinen geistlichen und ewigen Nutzen bringen würde (Galater 1,6-10).
  9. Daher handelt der Heilige Geist, der durch Gottes Wort wirkt, uns gegenüber gut, wenn er uns im Zustand des geistlichen Todes unsere höchste Not und Verlorenheit aufzeigt (Johannes 16,7-11; Römer 10,17).
  10. Unwissend und schlecht handeln diejenigen Hirten, die den Lebenden und Sterbenden die Begegnung mit Jesus Christus für das letzte Gericht aufsparen (Johannes 5,22-24).
  11. Die Meinung, dass man durch viele verschiedene Religionen und Weltanschauungen sowie durch jede Form pseudo-christlicher Religiosität das Heil erlangen könne, ist ein Unkraut, das offenbar gesät worden ist, während die geistliche Leiterschaft der Kirche schlief.
  12. Ursprünglich wurde den Menschen das Heil nicht vor, sondern nach ihrer Bekehrung zugesprochen, gleichsam als Vergewisserung ihrer Gotteskindschaft.
  13. Die mit Christus in der Taufe Gestorbenen (Römer 6,4) werden durch die geistliche Wiedergeburt (Titus 3,5) von der Herrschaft der Sünde gelöst, und für religiöse Satzungen und das mosaische Gesetz sind sie schon tot (Römer 7,4), weil sie aus Gnade und nicht aus Werken gerechtfertigt und dadurch erlöst werden (Epheser 2,8-9).
  14. Ist die Haltung eines Menschen und die Beziehung Gott gegenüber nicht geklärt, so bringt ihm das oftmals große Furcht oder er verliert sich in Gleichgültigkeit. Die Kirchen haben den Auftrag, die Menschen in diesem Zustand nicht im Stich zu lassen.
  15. Diese Furcht und dieser Schrecken wie auch die Gleichgültigkeit sind Anzeichen für die berechtigte Angst oder auch die Flucht vor dem Gericht Gottes; darum brauchen die Menschen nicht den trügerischen Schleier eines falschen Friedens, sondern das Evangelium der Versühnung für Sünder, die allein durch Jesus Christus gewirkt werden kann.
  16. Nach biblischem Zeugnis gibt es eine Unterscheidung nach dem Tod, eine ewige Trennung zwischen Himmel und Hölle, zwischen Rettung und Verlorensein (Offenbarung 20,11-15).
  17. Offensichtlich haben daher die Menschen überall auf der Erde die Verkündigung des Gerichts Gottes genauso nötig wie die Verkündigung der Liebe Gottes.
  18. Offensichtlich ist es auch, dass weder durch Vernunft- noch Schriftgründe erwiesen werden kann, dass Menschen sich außerhalb des Zustandes befinden können, in dem sie auf die vor Gott gültige Sühne durch das Opferblut Jesu Christi – als dem ‚Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt‘ – angewiesen wären (Johannes 1,29).
  19. Offensichtlich ist auch dieses nicht erwiesen, dass alle Menschen sich ihrer Erlösungsbedürftigkeit bewusst und gewiss sind, wenngleich sich das Wort Gottes an dieser Stelle unmissverständlich ausdrückt (Römer 3,23-24).
  20. Daher meint die Bibel mit der vollkommenen Vergebung aller Sünden nicht einfach den Erlass sämtlicher Strafen aller Menschen, sondern nur derjenigen, die sich auf den Kreuzestod und die Auferstehung Jesu Christi im Glauben berufen (Römer 3,21-22).
  21. Deshalb irren jene Prediger, die sagen, dass man auch durch eine andere Religion, eigene Werke oder das Festhalten an einem abstrakten Guten von jeder Strafe frei und los werden könnte.
  22. Vielmehr erlässt Gott den Menschen, die nicht von Herzen bekehrt, somit ohne Sündenvergebung sind, keine einzige Strafe.
  23. Wenn überhaupt irgendwem irgendein Erlass aller Sünden gewährt werden kann, dann gewiss allein denen, die mit ihrem Mund Jesus als ihren Herrn bekennen und in ihrem Herzen glauben, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat (Römer 10,9).
  24. Deswegen wird zwangsläufig ein Großteil des Volkes durch jenes in Bausch und Bogen und großsprecherisch gegebene Versprechen der Gotteskindschaft aller Menschen getäuscht.bekk
  25. Die gleiche Verantwortung, die jeder Christ bezüglich der Verkündigung des Evangeliums im Allgemeinen hat, besitzt jeder Bischof, Ältester, Seelsorger oder Pfarrer in seinem Verantwortungsbereich im Besonderen.
  26. Die Kirche und ihre Vertreter handeln sehr richtig, wenn sie den Menschen keine falsche Vergebung zusprechen, sondern im Gebet und in der Fürbitte für ihre Umkehr und für ihr ewiges Heil eintreten.
  27. Irrlehre verkündigen die, die sagen, dass der Mensch von Grund auf gut sei und sich somit seine Seele nach dem Tod automatisch zum Himmel emporhebe.
  28. Gewiss, sobald die Botschaft von der Sündhaftigkeit des Menschen verschwiegen wird, können gesellschaftliches Ansehen der Kirche und ein falscher Frieden wachsen, aber ohne die Fürbitte und Verkündigung des Wortes Gottes in Gesetz und Evangelium handelt die Kirche nicht nach dem Willen Gottes.
  29. Wer weiß denn, ob alle Menschenseelen überhaupt ins Himmelreich wollen, wie es beispielsweise bei manchen Atheisten oder auch Satanisten ja nicht der Fall zu sein scheint.
  30. Jeder, der sich der Echtheit seiner Reue (aufgrund eines vom Heiligen Geist gewirkten Sündenbewusstseins) und des entsprechenden Zuspruchs des Wortes Gottes gewiss ist, darf wissen, dass Christus für ihn den völligen Erlass aller Sündenstrafen vollbracht hat.
  31. Somit gilt auch, dass sooft ein Christ in rechter Weise Buße tut, sooft vergibt Gott ihm seine Sünden und reinigt ihn von aller Ungerechtigkeit (1. Johannes 1,9).
  32. Wer glaubt, durch eine andere Religion, allgemeine Spiritualität oder das „Gute im Menschen“ sein Heil gewinnen zu können, wird auf ewig mit seinen Lehrmeistern verloren gehen (Judas 1,4).
  33. Nicht genug kann man sich vor denen hüten, die den Heilspluralismus der Religionen jene unschätzbare Gabe Gottes nennen, durch die der Mensch mit Gott auf verschiedene Weise versühnt werde.
  34. Jene Heilspluralität bezieht sich nämlich nur auf abstrakte, geistliche Wesen und nicht auf den dreieinigen Gott, der sich uns in der Heiligen Schrift offenbart.
  35. Nicht christlich predigen jene, die sagen, dass für die, welche meinen, in einer anderen Religion Gott gefunden zu haben, Mission nicht nötig sei.
  36. Jeder Christ, der wirklich im Glauben an Christus umkehrte und seine Sünden bereute, erhält durch Gottes Gnade völligen Erlass von Strafe und Schuld geschenkt.
  37. Jeder wahre Christ, sei er lebendig oder tot, hat Anteil an allen Gütern und Verheißungen Christi, von Gott ihm im Glauben durch Taufe und Wiedergeburt zugesprochen.
  38. Doch dürfen der Erlass und der Anteil (an der genannten Verheißung), die allein Jesus Christus vermittelt, keineswegs durch irgendwelche scheinbaren Alternativen geringgeachtet werden, weil sie – wie schon gesagt – die Erklärung der göttlichen Vergebung darstellen (1. Timotheus 2,5-6).
  39. Auch den gelehrtesten Theologen dürfte es sehr schwerfallen, vor dem Volk sowohl die Fülle der religiösen Alternativen als auch die Einzigartigkeit und Alleinstellung Jesu Christi als dem einzigen Weg zum ewigen Heil zu rühmen (Apostelgeschichte 4,12).
  40. Aufrichtige Reue sieht und erkennt die Ausweglosigkeit des eigenen sündigen Daseins. Die Fülle der scheinbaren Möglichkeiten, das ewige Heil zu erlangen, verschließt die Augen vor dieser Reue und macht ihr gegenüber gleichgültig, wenigstens legt sie das nahe.
  41. Nur mit Vorsicht und gemäß biblischer Zuordnung darf die Heiligung der Christen durch Werke der Liebe gepredigt werden, damit die Zuhörer nicht fälschlicherweise meinen, auch auf dem Weg „guter Werke“ könnte man vor Gott gerecht werden (Epheser 2,8-10).
  42. Man soll die Christen lehren: Das Bekenntnis der evangelischen Kirche ist es nicht, dass die spirituellen Erfahrungen anderer Religionen in irgendeiner Weise mit der Seligkeit in Jesus Christus zu vergleichen seien.
  43. Man soll die Christen lehren: Dem Armen zu geben oder dem Bedürftigen zu leihen, sind Werke, die aus dem Glauben heraus geboren werden. Sie sollten gemeinsam mit der Verkündigung des Evangeliums und nicht alternativ zu ihr geschehen.
  44. Denn aus dem neuen Leben heraus erwächst die Liebe und wird der Mensch gerechtfertigt; aber durch gute Werke wird er noch nicht einmal teilweise von seiner Schuld befreit.
  45. Man soll die Christen lehren: Wer meint, das Evangelium zu verkündigen, dabei aber die Armen und Schwachen außer Acht lässt, tut nicht den Willen Gottes, sondern handelt sich dessen Zorn ein.
  46. Man soll die Christen lehren: Die, die im Überfluss leben, sollen sich auf das lebensnotwendige Fundament Jesus Christus besinnen und weltliche Dinge großzügig an andere weitergeben (1. Timotheus 6,17-19).
  47. Man soll die Christen lehren: Das Auskaufen der Zeit und das Tun von Liebeswerken ist durch das Doppelgebot der Liebe allen Menschen, die mit Ernst Christen sein wollen, aufgetragen und geboten (Epheser 5,15-17; Matthäus 22,37-40).
  48. Man soll die Christen lehren: Die EKD und andere Kirchen haben bei der Ausführung der geistlichen Lehrtätigkeit ein für sie dargebrachtes Gebet nötiger und es ist für sie deshalb auch wichtiger als für sie zur Verfügung gestellte Kirchensteuern oder Geldspenden.
  49. Man soll die Christen lehren: Die Mitgliedschaft und das Engagement in einer Gemeinde sind nützlich, wenn man nicht darauf seine Heilshoffnung setzt.
  50. Man soll die Christen lehren: Wenn Martin Luther die falschen Heilsversprechen mancher protestantischer Kirchen heute wahrnähme, sähe er lieber die EKD in Asche sinken, als dass sie mit Werken von Holz und Stroh auf den Sand des religiösen Heilspluralismus gebaut würde (Matthäus 7,26-27; 1. Korinther 3,11-17).
  51. Man soll die Christen lehren: Die evangelische Kirche sollte, wie es ihre Pflicht ist, bereit sein – wenn nötig –, die kompletten Feierlichkeiten des Reformationsjubiläums des Jahres 2017 aufzugeben, um von den dadurch frei werdenden personellen und finanziellen Kapazitäten das biblische Evangelium zu all jenen zu bringen, die durch wässrige Lehren verunsichert wurden.
  52. Auf einem anderen Weg, an Christus vorbei, das Heil zu erwarten, ist nichtig, auch wenn Pfarrer oder Prediger, ja, Bischöfe und Theologieprofessoren selbst ihre Seelen dafür verpfändeten.
  53. Die, die fördern, dass um der Toleranz und Weltoffenheit willen das Wort Gottes in den Kirchen an den jeweiligen Zeitgeist angepasst und dem Inhalt nach relativiert werden müsse, sind Feinde Christi und der Christenheit (Philipper 3,17-21).
  54. Dem Wort Gottes geschieht Unrecht, wenn in ein und derselben Predigt den politischen, gesellschaftlichen oder philosophischen Themen die gleiche oder höhere Aufmerksamkeit gewidmet wird als dem biblischen Evangelium von Jesus.
  55. Die Meinung der Kirche sollte unbedingt diese sein: Wenn das Reformationsjubiläum 2017 – als das Geringste – mit einer Sonderbeauftragten, einer Großveranstaltung und einem Festgottesdienst gefeiert wird, sollte vielmehr noch das biblische Evangelium – als das Höchste – von hunderten von Sonderbeauftragten, in hunderten Großveranstaltungen und..

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Man hat wohl in vielem Jesus nicht im Boot, sodass dieses Projekt einen wichtigen Diskussionsbeitrag darstellt.