Wir sind alle Eins ? Katholiken-Evangelikal,…

Antwort auf den Artikel in https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2018/01/04/mehr-gemeinsames-als-trennendes-katholiken-und-evangelikale/

Aua Aua Aua !

Die Gründe für Einheit die hier angeführt werden, davon stammt keiner aus dem Hohepriesterlichen Gebet! Die Unterschwellige, deutliche aber gewalttägige Vergeschwisterlichung in diesem Artikel ist abzulehnen. Worauf gründet sich diese

?

yakUwNS

Der Autor schreibt: „Eine Erfahrung der Geschwisterlichkeit, deren Grundlage tiefer liegt als die Unterschiede zwischen den Konfessionen.“

Ja, aber die Beschreibung dieser Grundlage ist für den Autor :

“ Es ist die Wirksamkeit seines Heiligen Geistes, der ganz offensichtlich nicht an Konfessionsgrenzen halt macht. „

Ja, aber der heilige Geist macht auch vor Schwulen nicht halt, vor Atheisten nicht und anderen Religionen. Das ist aber keine Einheit im Sinne von Joh 17. Auch schreibt der Autor:

„Sie (die Einheit) ist nämlich biblisch – sie entstammt dem hohepriesterlichen Gebet Jesu, aufgeschrieben in Johannes 17, und dem Ruf zur Einheit in 1. Korinther 1“

Der Ruf der Einheit in 1 Kor. gilt dem gekreuzigten Christus! Und diese Konfession ist mit Lebenshingegebenen Christus absolut die einzige Grundlage. Der Autor:

„Es ist die Wirksamkeit seines Heiligen Geistes, der ganz offensichtlich nicht an Konfessionsgrenzen halt macht. Und gerade deshalb gibt es das: Eine Erfahrung der Geschwisterlichkeit, deren Grundlage tiefer liegt als die Unterschiede zwischen den Konfessionen.“

Die Konfessio, mein ‚Geständnis‘, ‚Bekenntnis‘, ‚Beichte‘ gilt diesem gekreuzigten Jesus Christus ! Wenn ich in dem einen etwas dazu noch haben will, sei es bei evangelikalen oder katholischen, oder sonst wer wo, dann hat man den Boden schon nie betreten!
Mir scheint, der Autor meint etwas anderes!

Der Author: „Was sie verbindet ist die Erfahrung seiner realen Gegenwart, ist der Glaube an ihn! „

Es gibt soviele geistlichen Erfahrungen, und das dies einen Glauben (an wen?) hervorbringt?

Der Author: “ Wir haben die für uns entscheidenden Grundlagen des Glaubens und viele ethische Ansichten gemeinsam. „

Wirklich? Dann müsste ja, nach dem zitierten 1Kor.10-17 (vom Autor selbst) `seid ganz eines Sinnes und einer Meinung ` der Standart unter uns sein. Ist aber nicht! Also, wenn die Gesinnung nicht die gleiche ist, auf welchen Boden stehen wir dann?

Der Autor: “ Wir haben die für uns entscheidenden Grundlagen des Glaubens und viele ethische Ansichten gemeinsam. „

Hat aber keine genannt, als irgendeine solche Geschwisterlichkeit des selben Auftrages, den ich auch nicht teile. Der Autor nennt es das

“ Katholische Christen bangen wie evangelikale in den westlichen Ländern um die Religionsfreiheit und möchten evangelisieren, damit Menschen durch Christus gerettet werden.“

Das stimmt einfach so nicht !
Uns steht es nicht zu Gesichte irgendwen zu verdammen als Hure Babilon ect. Aber wer sagt denn, das dies den damaliegenden Christen nicht vom Heiligen Geist gesagt worden ist, das dieser Geist auffällig in der Gründung der Katholischen Vereinigung liegt ? Befasst man sich mit dem verstaatlichtem Christentum um ca 300 nach Christus, fragt sich mancher, warum dieser noch ans Kreuz musste, wenn man Christ ist, wenn man zu diesem Staat gehört! Hat man hier nicht das Kreuz Christi auf menschliche Weise gekreuzigt?

Mir ist egal in welchem Verein ein Mensch von Christus gefunden wurde. Aber sicherlich wird er dann Jesus Christus verkündigen, und zwar den Gekreuzigten. Ohne Plus oder minus ! Und manchmal auch mit Worten !
lg. Mena

Bibel als Gottes eigenes unfehlbares Wort ?

BeitragTja, das Problem ist, dass es weiten – aber keineswegs allen – christlichen Kreisen die Texte der Bibel als Gottes eigenes unfehlbares Wort verstanden wird. Wenn dann da Widersprüche auftreten,

gwwwwwwwww
Menea:Bei wem die Bibel Gottes Wort tatsächlich ist, bei dem treten keine Widersprüche auf !


BeitragSo gesehen wäre die Bibel dann auch ein großartiges religiöses Werk, das allerdings fordert, sich kritisch mit ihm auseinanderzusetzen.

gwwwwwwwww
Menea:Dann macht es Sinn, sich mit dem Buch Bibel zu beschäftigen, Schreiber und geschriebendes zu untersuchen. Kritisch an den Text ran zu gehen. Wenn, die Bibel, Bibel ist!


BeitragLetzteres ist natürlich denkbar unbeliebt. Sich einfach an den Wortlaut zu halten und zu sagen,das ist „Gottes Wort“ ist dem entgegen um Dimensionen einfacher

gwwwwwwwww
Menea:Nein, im Gegenteil. Spannend ist es, den Juden und Israel in seiner Umgebung wahrzunehmen, Kulturverständnisse zu erkennen.


BeitragSich einfach an den Wortlaut zu halten und zu sagen,das ist „Gottes Wort“ ist dem entgegen um Dimensionen einfacher.

gwwwwwwwww
Menea:Es ist um Dimensionen herausfordernder und von Irrungen befreiender, finde ich !


BeitragDann scheint alles klar zu sein, man muss sich nur dem Wortlaut entsprechend verhalten und man ist auf der sicheren Seite.
gwwwwwwwww

Menea:Da stimme ich zu! Verhalte dich nach dem Wortlaut von Gottes Wort und du wirst die Freiheit des neuen Lebens empfangen !

BeitragWas mich im religiösen Diskurs immer am meisten wundert, dass ganz klar zu sein scheint, dass und warum Jesus die jüdische Frömmigkeit seiner Zeit so deutlich verworfen hat, aber die christliche Frömmigkeit davon völlig unberührt ist.

gwwwwwwwww
Menea:Weil auch die christl. Frömmigkeit eben nur Frömmigkeit ist, also mit menschl. Kultur behaftet ist.
Und damit trägt sie wie die jüdische Frömmigkeit die Augenklappen der Menschlichkeit!