„Gott an die erste Stelle setzen?“

Es gibt Menschen, die brauchen keinen Jesus Christus und/oder  sein vollbrachtes Werk am Kreuz um an Gott zu glauben.

Der Gedanke, dass Gott, der Vater seinen Sohn geben muss für die Erlösung, oder Vergebung, leuchtet ihnen nicht ein.

Ein allmächtiger Gott, oder der Gott, den sie im 1. Testament lesen, in den Psalmen, bei Mose, bei den Propheten kann auch ohne dieses Werk Christi vergeben, Gebete erhören, sagen sie.

In der Verkündigung sogenannter charismatischer Gruppen findet sich bevorzugt – nicht immer explizit mit diesem Begriff- aber in der Beschreibung eines Christenlebens, eine Selbstanweisung zur Verhältnisbestimmung zwischen Gott/Vater und dem Christen.

Die bevorzugt bekannte ist: „Erneuert eure Sinne.“ Rö

Frei formuliert schreibt sich dies so: „Indem du an dir arbeitest, einen positiven Unterschied in deinem Umfeld machst und dein Leben nach deinem Glauben ausrichtest, kannst du ein solcher guter Christ sein.“

Hinzu kommen dann viele Themengebiete. Aber die bevorzugteste ist wohl:

Gott an die erste Stelle setzen !

Menschen werden  im Innersten bewegt, den Gott, der in der Bibel beschrieben, im Christentum dargestellt, die erste Stelle in ihrem Leben einzuräumen.

Dazu benützen sie bevorzugt die Bibel.  Ein Buch, das viele Gott-inspirierte Schreiber hat und ein Volk beschreibt, das selbst auch oft Schreiber ist, und erwähltes Volk Gottes !

Worin sich nun die Menschen bevorzugt außerhalb von einander unterscheiden ist, wie sie mit dem Buch, Bibel umgehen.

Auch sind die Motive und Vorstellungen, diesem Gott begegnen zu wollen, unterschiedlich.

Ich weiß von einem, der 17 Jahre lang Christ war, bis er entdeckte, das er ein Sünder ist. Er konnte es noch nicht so benennen, aber er stellte fest, das sein sogenanntes Heilsgewisses Leben  kein Bestand hatte in Christus, sondern in seinen gelernten Konstruktionen darüber, was dieses „in Christus“ sein, sein Christsein  nur bestand.

All diese Bedeutungen über Heiligung, Heilsgewissheit, aus Gott geboren sein, Rechtfertigungslehre, Glauben, Umkehr, Buße – so erzählte er mir- brachten nicht den neuen Menschen hervor, an dem die Liebe Christi sichtbar war !

Maximal als Evangelisationsmittel oder als Moralverhalten tätigte er einige Handlungen.

Wenn ich ihm heute – nachdem er 35 Jahre Christ ist,- das Thema nenne:

`Gott an die erste Stelle setzten`,PJx3eRa

würde er nur verweisen auf sein Leben und mich fragen, wo dies in der Bibel als Gotteslehre stehe. (Er weiß, er braucht das nicht tun.).

Aber er sagte mir mal: “

„Gott an die erste Stelle setzen?“,

das habe ich wahrlich praktiziert !